Tag 10: Nach Athen

Abschied von Monemvasia
Wir überlegten, noch einen weiteren Tag in Monemvasia zu bleiben, um mehr von seiner Schönheit zu genießen, aber der windige Morgen erleichterte uns die Entscheidung. Es war Zeit, weiter zu unserem nächsten Ziel zu fahren, der griechischen Hauptstadt. Zunächst fuhren wir zurück in Richtung Gytheo, von wo wir gekommen waren. Wir genossen den Anblick der reifen Orangen, und nachdem wir zuvor in Koroni bereits einige lokale Orangen probiert hatten, hätten wir auch diese gern gekostet.

Zurück zum Schiffswrack
Auf dem Rückweg sahen wir das Schiffswrack erneut und konnten nicht widerstehen, noch ein weiteres Foto davon zu machen.

Fahrt in den Norden des Peloponnes
Berge, Täler und Olivenhaine begleiteten uns auf dem Weg nach Norden über den Peloponnes. Wir fuhren an Sparta und Tripoli vorbei.

Halt am Kanal von Korinth
Der 1893 fertiggestellte Kanal trennt die Peloponnes-Halbinsel vom griechischen Festland. Der Kanal ist 6,4 Kilometer lang und 25 Meter breit. Heute hat er nur geringe wirtschaftliche Bedeutung, da moderne Schiffe ihn nicht passieren können, und ist vor allem eine touristische Attraktion. Um ihn zu besichtigen, fuhren wir ein Stück abseits befestigter Straßen, um ungefähr die Mitte des Kanals zu erreichen.

Ankunft in Athen
Wir benötigten etwa vier Stunden, einschließlich Pausen, um Athen zu erreichen. Wir kamen am Freitag am späten Nachmittag an, genau zur Hauptverkehrszeit, als die Menschen die Arbeit verließen. Unser Apartment befand sich in Piräus, und wir mussten etwa 45 Minuten durch den Stadtverkehr fahren, um dorthin zu gelangen. Google Maps führte uns über weniger befahrene Straßen und Wege. Der Verkehr in Athen ist sehr dynamisch, mit Rollern und Motorrädern, die schnell fahren und sich durch den Verkehr schlängeln, sodass man beim Spurwechsel besonders aufmerksam sein muss. Menschen auf Rollern tragen meist keine Schutzkleidung außer einem Helm; einige tragen nicht einmal diesen.

