Tag 4: Tagesausflug mit dem Boot zu den Ionischen Inseln

Täglicher Bootsausflug
Wir haben einen Tagesausflug mit dem Boot gebucht, um die Strände und Orte von Lefkada sowie einige weitere Sehenswürdigkeiten zu erkunden. Ich hatte die Tour online gebucht, stellte jedoch später fest, dass die Agentur lediglich als Vermittler fungierte und eine Provision auf eine Tour eines anderen Anbieters aufschlug. Hätte ich nicht online gebucht und wäre direkt zum Hafen gegangen, wo etwa fünf Anbieter ähnliche Tagesausflüge anbieten, hätte ich rund 20 Euro sparen können.
Das Wetter war ideal: fast 30 Grad Celsius, aber bei sehr niedriger Luftfeuchtigkeit, sodass die Temperatur gut erträglich war. Zudem wehte stets eine leichte Brise, die die Hitze angenehm machte.
Atemberaubend schöner Egremni-Strand
Unser erster Halt war der Egremni-Strand im Südwesten der Insel Lefkada. Der Kapitän ließ das Boot vorne auf den Sand auflaufen, sodass die Passagiere vorne aussteigen konnten – alternativ konnte man auch hinten ins Meer springen. Wir hatten etwa eine Stunde Zeit zum Schwimmen.

Die Insel Kefalonia
Unser nächster Halt war auf der Nachbarinsel Kefalonia, wo wir im kleinen Ort Fiskardo anlegten und Zeit für Besichtigungen, Einkäufe und etwas zu essen hatten.
Diese Ausflugsboote bringen zahlreiche Touristen hierher, die etwas Geld ausgeben und dann weiterziehen. Als wir ankamen, lagen bereits etwa fünf oder sechs ähnliche Boote im Hafen. Unser Kapitän war ein humorvoller Typ, der uns mit seinen Kommentaren unterhielt. Er sprach Griechisch, Englisch, Albanisch (vermutlich), Italienisch, und außerdem war jemand an Bord, der Bulgarisch sprach. Es stellte sich heraus, dass viele Bulgaren auf dem Boot waren.

Die Insel Ithaka
Die nächste Insel war Ithaka, wo wir ebenfalls einen schönen Strand fanden und erneut Gelegenheit zum Schwimmen hatten.
Die Papanikolis-Höhle
Diese große Kalksteinhöhle diente über Jahrhunderte hinweg als Unterschlupf für Boote. Während des Zweiten Weltkriegs soll das griechische U-Boot „Papanikolis“ in dieser Höhle versteckt worden sein, wodurch sie ihren heutigen Namen erhielt.

Die Insel Skorpios
Unser letzter Halt war in der Nähe der Insel Skorpios, die sich im Privatbesitz des russischen Milliardärs Dmitri Rybolowlew befindet. Er kaufte die Insel im Jahr 2013 für 153 Millionen US-Dollar von der Enkelin von Aristoteles Onassis und verwandelte sie in ein Luxusresort. Von außen ist davon allerdings kaum etwas zu erkennen – sie wirkt fast wie eine unbewohnte Insel. Laut unserem Guide arbeiten etwa 50 Personen auf der Insel.

Nachdem wir wieder im Hafen angekommen waren, kauften wir auf dem Heimweg noch einige Lebensmittel ein. Vor Einbruch der Dunkelheit reinigte und schmierte ich außerdem noch die Kette des Motorrads.


