Tag 29: Von Stavanger nach Saksild Strand in Dänemark

Auf Wiedersehen, Norwegen
Am Morgen verabschiedete ich mich von meinen Gastgebern und machte mich auf den Weg nach Kristiansand, um dort die Fähre nach Dänemark zu nehmen und anschließend zu meinem heutigen Ziel weiterzufahren. Ich entschied mich, in Dänemark zu campen, da die Wettervorhersage gut war.
Die letzten 220 km von Stavanger nach Kristiansand boten typische norwegische Landschaften: Fjorde, Tunnel, Brücken, Dörfer, Landschaften, Seen, Berge und Inseln. Es gab sogar einige Autobahnabschnitte mit einer Geschwindigkeitsbegrenzung von 110 km/h! Ich hatte fast vergessen, wie es ist, schneller als 100 km/h zu fahren.
Die Fähre von Kristiansand nach Hirtshals in Dänemark hatte ich bereits am Vortag gebucht. Ich kam etwa 45 Minuten vor der Abfahrt an, und schon bald begann das Boarding. Motorräder fahren oft als Erste an Bord, und so war es auch diesmal. Ich kaufte auch das Mittagsbuffet für 22 €, was mir im Vergleich zu den Restaurantpreisen in Norwegen oder Dänemark wie ein gutes Angebot erschien. Und es war wirklich ein gutes Buffet. Die Fähre war ziemlich groß und voll. Wir brauchten etwa 3 Stunden bis nach Dänemark. Ich holte meinen Computer heraus und aktualisierte meinen Reiseblog.






Dänische Landschaft
In Dänemark fuhr ich eineinhalb Stunden bis ins Stadtzentrum von Århus. Dänemark ist stark landwirtschaftlich geprägt, was sich auch in der Landschaft mit vielen Getreidefeldern und Bauernhöfen widerspiegelt.
Gelegentlich sieht man auch traditionelle Häuser mit Reetdächern.



Kurze Fahrt durch Århus und Suche nach einem Campingplatz
Als ich in Århus ankam, fuhr ich durch das Stadtzentrum. Der Grund, warum ich diese Stadt besuchte, reicht ebenfalls bis ins Jahr 1989 zurück. Am 21. Juni, dem längsten Tag des Jahres, feiern die Dänen draußen und machen bis zum Morgengrauen Party. Genau das taten wir 1989, als wir ebenfalls eine große Party am Strand hatten. Am nächsten Tag veranstaltete unsere Studentengruppe eine laute Party in einem Wohnblock, aber keiner der anderen Bewohner beschwerte sich – am nächsten Morgen fragten sie uns sogar, ob wir eine gute Zeit gehabt hätten. Diese Toleranz erschien mir ziemlich ungewöhnlich.
Ich fuhr einfach zufällig durch die Innenstadt und anschließend weiter zum Campingplatz, etwa 30 Minuten von der Stadt entfernt.


Ankunft auf dem Campingplatz Saksild
Als ich den Campingplatz gefunden hatte, blieb mir gerade noch genug Zeit, das Zelt aufzubauen und mich für die Nacht vorzubereiten. In der Nacht war es ziemlich kalt, deshalb zog ich meine gesamte Motorradkleidung an, um warm zu bleiben.


Die heutige Route war 466 km lang, womit die Gesamtlänge der Reise auf 8.813 km stieg.
Bildergalerie
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Reisekarte -

Vorbereitung auf die Abfahrt vom Haus meiner Gastgeber -

Beginn der Reise nach Süden -

Wunderschöner Blick auf den See zwischen felsigen Gipfeln -

Schafe sind in Südnorwegen recht häufige Haustiere -

Typische norwegische Landschaft am Meer -

Schöne Häuser entlang der Straße -

Einfahrt in die Gemeinde Kristiansand -

Warten auf die Fähre -

Blick auf landwirtschaftliche Flächen entlang der Straße -

Reife Getreidefelder bei Århus -

Ankunft in Århus -

Typische Gebäude in Århus -

Kopfsteinpflasterstraße in Århus -

Campingplatz Saksild -

Campingplatz bei Nacht -

Typisches Haus mit Reetdach